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Ausgelastet oder sinnvoll beschäftigt? 30.10.-01.11.2026

Ausgelastet oder sinnvoll beschäftigt? Was ist überhaupt der Unterschied?

Und was hat unsere Körpersprache damit zu tun?

Ein Hund kann beschäftigt sein, ohne wirklich sinnvoll befriedigt zu sein. Er kann müde sein, ohne

dass wir seine Bedürfnisse tatsächlich erfüllt haben. Und nicht jede Beschäftigungsform, die einem

Hund Freude macht, passt automatisch auch zum nächsten.

Aber wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen artgerechter Beschäftigung, Auslastung und

Arbeit?

Und vor allem: Woher wissen wir eigentlich, was für unseren eigenen Hund sinnvoll ist?

Genau hier schauen wir an diesem Wochenende genauer hin.

Wir stellen verschiedene Beschäftigungsformen vor und geben euch die Möglichkeit, sie kennenzulernen und auszuprobieren. Unter anderem Hetzangel, Revieren, Treibball und, wenn es zu den Wünschen der Teilnehmer passt, auch verschiedene Formen der Nasenarbeit, beispielsweise Fährtenarbeit.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, am Ende möglichst viele Beschäftigungsangebote auf dem

eigenen Trainingsplan stehen zu haben.

Denn nicht jeder Hund muss alles können, nicht jeder Hund findet alles gut und nicht jede Beschäftigung ist für jeden Hund sinnvoll.

Die spannende Frage ist vielmehr:

Was liebt mein Hund eigentlich? Was liegt ihm? Was fordert ihn auf eine gute Art? Was tut ihm gut

und was vielleicht eher nicht?

Um das herauszufinden, müssen wir unseren Hund beobachten.

Und genau an diesem Punkt kommt die Körpersprache ins Spiel.

Denn während einer gemeinsamen Beschäftigung wird sichtbar, wie Mensch und Hund miteinander

kommunizieren: Wie beeinflussen wir unseren Hund durch unsere eigene Bewegung, Haltung,

Position und unser Timing? Was sagt uns der Hund mit seiner Körpersprache? Wo entstehen

Missverständnisse? Und wie viel können wir allein über unseren Körper bewegen, ohne überhaupt

ein Wort zu sagen?

Dabei wollen wir Körpersprache nicht nur als Werkzeug innerhalb einer Beschäftigungsaufgabe

betrachten.

Wir wollen verstehen, welchen Einfluss unsere Körpersprache ganz grundsätzlich auf unseren

Alltag mit dem Hund hat.

Vielleicht ist die entscheidende Frage deshalb gar nicht:

„Wie kann ich meinen Hund noch mehr auslasten?“, sondern:

„Was ist für meinen Hund wirklich sinnvoll und wie können wir dabei besser miteinander

kommunizieren?“

Unser Wochenende:

Freitagabend:

Ankommen, kennenlernen und gemeinsam starten

  • Wir beginnen am Freitag um 16 Uhr mit einer theoretischen Einführung und einer gemeinsamen Vorstellungsrunde.

  • Was bringt euch zu diesem Seminar?

  • Was möchtet ihr für euch und euren Hund mitnehmen?

  • Welche Fragen und Erwartungen habt ihr?

  • Diese Wünsche nehmen wir direkt mit in das Wochenende und schaffen damit die Grundlage für die folgenden Tage.

Samstag:

Körpersprache trifft Beschäftigung

Am Samstag wird es praktisch.

Wir beschäftigen uns zunächst intensiver mit Körpersprache und schauen anschließend, was sie mit

unterschiedlichen Beschäftigungsformen zu tun hat.

Dabei stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, unter anderem:

  • Hetzangel

  • Revieren – die systematische Flächensuche auf größerem Raum

  • Treibball

  • Verschiedene Formen der Nasenarbeit, beispielsweise Fährtenarbeit

Wir schauen uns an, wie die einzelnen Beschäftigungsformen funktionieren, was sie für den Hund

bedeuten und für welche Hunde sie interessant sein können.

Dabei geht es nicht darum, einen Hund in eine Beschäftigung hineinzubringen, nur weil sie gerade

angeboten wird.

Viel spannender ist es, zu beobachten:

Was zeigt mir mein Hund?

Vielleicht dachte jemand vorher: „Das ist bestimmt nichts für meinen Hund.“ Und sieht dann, wie ein anderer Hund darin aufgeht.

Oder genau andersherum: Eine Beschäftigungsform klingt auf dem Papier großartig und beim

eigenen Hund wird schnell deutlich, dass sie einfach nicht das Richtige ist.

Beides ist völlig in Ordnung.

Denn genau dadurch lernen wir unseren Hund besser kennen.

Was am Ende bleibt:

Nicht die Frage, welche Beschäftigung jetzt jeder Hund unbedingt machen sollte.

Sondern ein besseres Gespür dafür, was dem eigenen Hund entspricht,

Was ihn wirklich beschäftigt, statt nur auszulasten,

Wie wir seine Körpersprache dabei lesen können und wie viel Einfluss unsere eigene Körpersprache

auf das gemeinsame Miteinander hat.

Denn vielleicht müssen wir gar nicht immer mehr mit unseren Hunden machen.

Vielleicht müssen wir manchmal einfach genauer hinschauen, was wir bereits miteinander machen.

Ein Wochenende zum Ausprobieren, Beobachten, Hinterfragen und besseren Verstehen.

Zeiten:

Freitag, 30.10.26 von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr (Vorstellungsrunde und Wünsche, Hunde dürfen zu

Hause bleiben, wenn es für sie stressfreier ist)

Samstag, 31.10.26 von 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr (inklusive 1 Stunde Mittagspause, Lieferdienst kann in Anspruch genommen werden)

Sonntag, 01.11.26 von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr (inklusive 1 Stunde Mittagspause, Lieferdienst

kann in Anspruch genommen werden.

Referent*in:

Melanie Voges

Hundeerziehungsberaterin

Natural Dogmanship Instruktorin

lizenzierte Treibballtrainerin

zertifizierte Revieren-Instruktorin

Nature Based Mantrailing Coach

Veranstaltungsort: 

Unser Hundeschulgelände

Am Ölfeld 9

31311 Uetze

Kosten:

aktiv mit Hund 380€

Lebenspartner*in vom aktiv Teilnehmenden: 20€

passiv ohne Hund 170€

(falls passiv Teilnehmende ihren Hund dennoch mitbringen, bitte um kurze Rückfrage. Der Platz in

unserem Seminarraum ist begrenzt)

Packliste für den Hund:

5m Leine (gerne biothane), Halsband oder Geschirr, mehrere mit Hauptmahlzeit gefüllte

Futterbeutel, Wärmematte für das Auto oder Seminarraum, Liegeplatz (gerne Box, wenn bekannt),

damit dein Hund in seinen Ruhepausen sicher untergebracht ist, Trinkwasser

Für dich:

dem Wetter angepasste Kleidung für draußen, unterwegs und im Seminarraum, Proviant, falls nicht

mitbestellt wird, Kalt-oder Heißgetränke (Kaffee stellen wir sporadisch bereit)

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